Pressemitteilung
Vereinbarung über das grenzüberschreitende Rettungswesen
zwischen dem Saarland und Lothringen
wurde von den Partnern unterzeichnet
Der saarländische Innenminister Klaus Meiser und der Direktor der Agence Régionale d’Hospitalisation Lothringen Jean-Yves Grall unterzeichneten am 11.06.08 in der Staatskanzlei in Saarbrücken eine gemeinsame Vereinbarung zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Rettungswesen, welche nach langer Vorbereitung- nun die rechtliche Grundlage für den Einsatz von Rettungskräften im jeweils anderen Land bildet.
So können, nach festgelegten Verfahrensweisen, die deutsche Leitstelle in Saarbrücken und die französische Leitstelle in Metz gemeinsam die optimale Vorgehensweise bei einem medizinischen Notfall in Grenznähe abstimmen und bei Bedarf auf die jeweils anderen Einsatzkräfte zurückgreifen. Ebenso sind nun auch Fragen der Haftung, der Kostenübernahme oder des geeigneten Zielkrankenhauses geregelt.
Auf Grundlage der Vereinbarung werden im Rahmen eines von der EU geförderten Interreg-Projektes werden zwischen dem Rettungszweckverband Saar, dem Krankenhaus Marie-Madeleine in Forbach und der französischen Leitstelle SAMU57 konkrete Maßnahmen für die Optimierung der Zusammenarbeit ausgearbeitet und realisiert. Hierzu zählt beispielsweise auch eine technische Vernetzung der Rettungsleitstellen, um Informationsverluste zu minimieren.
Innenminister Klaus Meiser und der Directeur l’Hospitalisation Jean-Yves Grall nach der Unterzeichnung der Vereinbarung
Zum Pressetermin vereint: ein deutsches (NEF) und ein französisches Notarzteinsatzfahrzeug (VML, Véhicules Médiceaux Légers)
alle Bilder: Hoor
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- Presseartikel SZ vom 12.06.2008 » [334 kB]