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Pressenotiz

28.Mai.2009

Großübung "Gelenkbus" in St. Ingbert

In einer gemeinsamen Großübung von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Notfallseelsorge und Technischem Hilfswerk wurde am 28.05.09 die Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen bei der Abarbeitung eines Verkehrsunfalls geprobt.

200 Hilfskräfte übten in St.Ingbert die organisatorische, technische und medizinische Abarbeitung eines schweren Busunfalls mit über 30 Verletzten.

Bei der Alarmübung wurde angenommen, dass ein mit 36 Personen besetzter Gelenkbus auf der Autobahn A 6 in Höhe der Kreisstadt St. Ingbert aus ungeklärter Ursache in Schleudern kommt, über eine steile Böschung auf eine 15 Meter tiefer liegende, parallel verlaufende Durchgangsstraße stürzt und dort mit einem PKW kollidiert. Federführend von der Katastrophenschutzbehörde des Saarpfalz-Kreises und der Feuerwehr organisiert, war es trotz der sehr kurzfristig angesetzten Übung gelungen, den Rettungskräften vor Ort ein äußerst realistisches Schadensbild zu bieten.

Diese Übung war auch deshalb mit großer Aufmerksamkeit verfolgt worden, weil neben den Fahrzeugen und Kräften der Feuerwehr und der im Katastrophenschutz eingebundenen Organisationen auch der eigentliche Rettungsdienst (Primärrettungsdienst) realitätsnah eingebunden war. Insgesamt 11 Rettungs- und Krankenwagen und 3 Notarzteinsatzfahrzeuge waren beteiligt, wobei die Fahrzeuge größtenteils durch Platzhalterfahrzeuge gedoubelt wurden, um die Regelversorgung der Bevölkerung zu keiner Zeit zu gefährden. Außerdem koordinierte die "Einsatzleitung Rettungsdienst" bestehend aus einem Leitenden Notarzt (LNA) und einem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgL) unterstützt durch weitere Führungsassistenten das rettungsdienstliche Einsatzgeschehen. Die Rettungsleitstelle war ebenfalls integriert, dokumentierte das Einsatzgeschehen und stellte den Einsatzkräften die benötigten Informationen über freie Behandlungskapazitäten in den Krankenhäusern, über zur Verfügung stehende Rettungshubschrauber und nachrückende Kräfte zur Verfügung.

Während die Besatzungen der Rettungswagen die Verletzten erstversorgten, wurde zeitgleich durch nachrückende Kräfte ein mobiler Behandlungsplatz aufgebaut, wo eine eingehende Sichtung und Kategorisierung vorgenommen werden konnte, um einen koordinierten Abtransport zu gewährleisten. Rund 2 Stunden nach Eintreffen der ersten Kräfte waren die Verletzten durch den Rettungsdienst versorgt und in die umliegenden Krankenhäuser transportiert.

Bilder der Übung

Die Bilder der Galerie geben einen kleinen Eindruck zum Einsatzgeschehen während der Übung.

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